Alba Berlin enttäuscht maßlos…
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Gleich vorneweg: Das Internet geht mal wieder nicht, also muss ich vorschreiben, heute ist Montag, der 30.10.2006, es ist kurz vor 22.00 h.
Heute Mittag hat mich erst Laura angerufen, ob ich heute Abend mit zum Basketballspiel Alba Berlin gegen Montepaschi Siena will. Erst wollte ich brav zum Chor gehen, der wegen des Feiertages auf heute vorverlegt wurde, aber auf so ein Spiel, dazu noch mit der Heimatmannschaft war ich auch irgendwie scharf. Als dann noch eine SMS von Tobias kam, der das Ganze angezettelt hatte, konnte ich ja kaum noch nein sagen. Laura ist jetzt im Endeffekt nicht mitgekommen, aber wir waren sieben Deutsche und zwei Italiener. Für 1 Euro (Studentensonderpreis, perfekt!) konnten wir also den Pallasport betreten, der am Fuße des Berges meiner Wohnstätte liegt, also im Grunde sehr nah, wenn nur der Ab- und Aufstieg nicht wären… Erstmal sind wir voll zum falschen Eingang reingegangen und standen mitten im Seneser Fanblock, das ging natürlich gar nicht. Rüber zu den immerhin acht Berliner Fans konnten wir auch nicht, da dort Absperrungen waren. Also haben wir uns irgendwann ganz oben an die Seite gesetzt. Das Beste waren eigentlich die Cheerleader, die zum Teil an den Körben rumgeturnt sind. In der ersten Hälfte des Spiels sahen die Berliner noch sehr gut aus und lagen in Führung, aber in der zweiten Hälfte wurde das Ganze dann sehr armselig. Also da habe ich ja in der Schule damals besser getroffen…79:63 haben wir auf die Mütze gekriegt, o man, wie peinlich! Aber für einen Euro kann man ja nicht meckern und ich hoffe, sie schämen sich jetzt wenigstens ein bisschen! Fotos gibt es bald in der Galerie.
Danach bin ich dann jedenfalls den Berg wieder hoch und habe dann gleich noch eine Runde mit Birillo drangehängt, der schon fiepend durch die Wohnung gerannt ist. Roberta hat mir übrigens jetzt mal die Familienverhältnisse hier erklärt und damit auch Biris Schicksal. Früher gab es hier wohl mehrere Hunde, als die Tochter von Giulia noch hier gewohnt hat. Sie hat dann scheinbar alle anderen Hunde mitgenommen, als sie geheiratet hat, aber der arme Birillo ist alleine hier geblieben und Giulia wollte wohl eigentlich keine Hunde haben und ist deshalb jetzt auch nicht sonderbar bemüht um den Armen. Jedenfalls werde ich mich jetzt verstärkt als Hundemutter engagieren, das kann ich nämlich nicht mit ansehen, wie der unschuldige Kerl hier rumhängt. Eben ist er dann voller Energie losgezogen und hat wieder gut verteilt etwas fallen lassen. Der hat richtig Kraft, wenn er irgendwo hin will. Aber ich bin stärker, haha! Wir haben dann auch ein wenig Dauerlauf gemacht, damit Kollege mal etwas auf Touren kommt und danach war er sichtlich müde und ist zufrieden in die Küche abgezogen. Das zum heutigen Abend, jetzt muss ich noch mal rauskramen, was in den letzten Tagen so los war:
Freitag hatten wir eine Bibliotheksführung, die sehr langweilig war, da ich mir alles schon selber zusammen gefummelt hatte. Wir waren auch viel zu viele Leute und ich bin dann früher gegangen, da ich es nicht mehr ausgehalten habe.
Mittags war ich mit Laura und Evelin in der Mensa und noch einen Kaffee im Mensagarten trinken und Laura und ich sind dann gleich da geblieben und haben gelernt. Danach sind wir noch etwas durch die Stadt gezogen und ich habe im UPIM einen kleinen Tisch für meinen Laptop erworben, da mein Schreibtisch hier nicht sehr praktisch ist, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig machen will. Abends habe ich noch etwas für die Uni gelesen und das war es dann auch.
Samstag wollten Laura und ich um halb elf in den Dom gehen, um Robertas Chor singen zu hören. Der Gottesdienst war allerdings für irgendwelche Weinbonzen reserviert und wir durften nicht rein. Die Schweine! Also sind wir gleich wieder in den Mensagarten gegangen und haben fleißig geackert. Zwischendurch haben wir dann in der Mensa gegessen und dann ging es weiter und ich kann stolz behaupten, mir zum ersten Mal Ende Oktober einen Sonnenbrand zugezogen zu haben. Das Wetter war sooooooooo toll! Irgendwann haben wir bemerkt, dass Evelin und Kristina auch in der Nähe waren und dann haben wir noch etwas gequatscht. Zum Abschluss des Nachmittages haben Laura und ich dann bei ihr noch einen Tee getrunken und dann bin ich nach Hause gefahren, wo ich erstmal furchtbar schlechte Laune bekommen habe, weil in Berlin alle auf dem Oktoberfest im JC waren und ich hier saß und nichts zu tun hatte. Roberta hatte eine kleine arbeitsmoralische Krise und so haben wir uns entschlossen, noch einmal in die Stadt zu fahren und spazieren zu gehen. Das war dann sehr nett und hat mich auf andere Gedanken gebracht, so dass ich den Abend irgendwie überstehen konnte. Neben der Birillo-Geschichte hat sie mir auch sonst die Familie etwas erklärt. Die Tochter von Giulia hat einen Mann geheiratet, der schon zwei Töchter hatte, von denen die eine auch noch bei ihnen wohnt. Zusammen haben sie dann noch die beiden verzogenen Mädels bekommen und jetzt ist Kind Nr. 3 unterwegs, aber sie haben wohl nicht viel Geld. Also werden unsere Mieten anscheinend zur Unterstützung der Familie herangezogen. So ganz liebevoll sind die Beziehungen zwischen den Familienmitgliedern irgendwie nicht, scheint mir. Nun ja, ich will mich da nicht weiter drin verstricken, aber jetzt ist mir einiges klarer geworden hier im Haushalt.
Sonntagmorgen habe ich ausgeschlafen (+1h Zeitumstellung, supa!) und dann für die Uni gearbeitet. Um vier habe ich mich mit den anderen (Kristina, Janna, Evelin, Laura und Sebastian) getroffen, um den Dom zu besichtigen. Als Erasmus-Studenten kommen wir da umsonst rein. Ich war ja schon letztes Jahr drin, aber diesmal war der größte Teil des Fußbodens aufdeckt, was nur von Ende August bis Ende Oktober der Fall ist. Somit gab es noch mehr tolle Dinge zu bestaunen. Die Kunstgeschichtler haben uns teilweise noch einiges erklären können und so hat sich der Besuch auf jeden Fall gelohnt.
Anschließend waren wir im „Tea Room“, wo wir fast alle eine heiße Schokolade zu uns genommen haben, die dort superlecker und fast wie Schokopudding ist (Gott sei Dank nicht ganz so, sonst würde ich sie nämlich nicht mögen!). Die angekündigte Live-Jazzmusik gab es leider nicht, da der Musiker krank geworden war, aber es war trotzdem sehr nett. Abends habe ich nichts mehr gemacht, für kurze Zeit kam ich in den Genuss des Internets, aber das war es dann auch.
Heute wollte ich mit Laura einen Frisörtermin machen, aber der Laden hat montags zu, was wir uns im Grunde schon gedacht hatten. Also in den nächsten Tagen… Wir haben dann einen Kaffee getrunken und dann musste ich in die Uni. Übersetzung und jüdische Schriftsteller, beides war heute sehr zäh und ich war sehr froh, als es vorüber war. Danach bin ich dann schnell einkaufen gewesen und nach Hause geflitzt, da ich bald schon zum Basketball starten musste. Als ich ging, hat das Internet noch funktioniert, jetzt geht es natürlich nicht mehr, immer das Gleiche! Ich hoffe dringend auf den eigenen Anschluss, den Roberta und ich jetzt im Auge haben. Nur ohne Internet können wir ja auch keine Preise vergleichen. O man, ist das alles schwierig!
Jetzt bin ich jedenfalls nach dem vielen Gelaufe sehr müde und werde wie ein Stein schlafen, bis mich morgen früh der Wecker wieder aus den Träumen reißt und ich zur Universität gehen muss. Wie ich mich darauf freue! In diesem Sinne: Bis die Tage!
am 1. November 2006 um 00:40 Uhr.
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huhu krilie, und ich wollts noch sagen, ey voll im sport paradies die dame !!! und endlich hatse ma wat mitgenommen, vor allem die komischen sienesen jewinnen auch noch allet…son murks….
das muss besser werden… jetzt fehlt noch fussball und fotos … i wish ja wat krille :-*)
am 1. November 2006 um 21:03 Uhr.
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icke wieder, hey krillie schua doch ma bidde ob du zufällig das beste kartenspiel der welt skopa finden kannst !? das wär genial! bei uns ist es zur zeit 2°C brrrrriiegh bitter kalt
hauste